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Fake Shops erkennen und sicher online einkaufen

Erwachsene10.04.20262 min

80 Prozent aller Betrugsfaelle in der Schweiz finden digital statt. KI-generierte Fake Shops sind heute kaum noch von echten zu unterscheiden. Wir zeigen, wie Sie betruegerische Shops erkennen, sicher bezahlen und sich vor QR-Code-Betrug schuetzen.

Der Online-Shop sieht professionell aus. Schickes Design, grosse Produktauswahl, unschlagbare Preise. Doch wer bestellt und per Vorkasse bezahlt, erhaelt entweder minderwertige Ware, gefaelschte Produkte — oder gar nichts. Fake Shops sind laengst kein Nischenproblem mehr: Laut dem BSI Cybersicherheitsmonitor 2025 ist Online-Shopping-Betrug die haeufigste Cybercrime-Erfahrung in Deutschland — 22 Prozent aller Betroffenen waren Opfer. In der Schweiz wurden 2024 ueber 34'000 Betrugsfaelle registriert, 80 Prozent davon digital.

7 Merkmale eines Fake Shops

Das wichtigste Warnsignal ist die Zahlungsmethode: Wenn nur Vorkasse akzeptiert wird, ist hoechste Vorsicht geboten. Serioese Shops bieten Kreditkarten, PayPal, Klarna oder TWINT an. Pruefen Sie das Impressum — Schweizer Recht verlangt vollstaendige Geschaeftsangaben. Fehlen diese, ist der Shop illegal. Vergleichen Sie Preise: Wenn ein Produkt ueberall 200 Franken kostet und ein Shop es fuer 49 anbietet, stimmt etwas nicht.

Klicken Sie auf Guetesiegel wie Trusted Shops oder TUEV — echte Siegel verlinken auf eine gueltige Zertifikatsseite. Fake Shops verwenden oft nur Bilder ohne Verlinkung. Pruefen Sie die Domain: Endungen wie .de.com sind verdaechtig, und eine .ch-Domain garantiert keinen Schweizer Betreiber. Nutzen Sie den Fakeshop-Finder der Verbraucherzentrale oder pruefen Sie die Warnliste auf cybercrimepolice.ch vor dem Kauf.

Sicher bezahlen: Die richtige Zahlungsmethode

Kreditkarten bieten den besten Schutz — Chargebacks sind moeglich, wenn die Ware nicht geliefert wird. PayPal bietet Kaeufer-Schutz fuer berechtigte Einkauefe. TWINT ist in der Schweiz beliebt, bietet aber keinen vergleichbaren Kaeuferschutz. Lastschrift kann innerhalb einer Frist zurueckgebucht werden. Vorkasse per Bankueberweisung ist praktisch nicht rueckholbar — verwenden Sie diese Methode niemals bei unbekannten Shops.

Vorsicht vor QR-Code-Betrug (Quishing)

QR-Code-Angriffe haben sich zwischen 2023 und 2025 vervierfacht. In der Schweiz wurden gefaelschte QR-Codes auf Parkuhren entdeckt — zuerst im Kanton Waadt im Juli 2024, dann in weiteren Staedten. Sie leiten auf gefaelschte Zahlungsseiten weiter. Auch physische Briefe im Namen von TWINT und PostFinance mit gefaelschten QR-Codes wurden per A-Post verschickt. Pruefen Sie QR-Codes immer auf Aufkleber ueber dem Original, und verwenden Sie offizielle Parking- und Bezahl-Apps direkt.

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