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FÜR ELTERN

Schütz dein Kind online

Von Gaming-Scams bis Social Media: Was Eltern im DACH-Raum wissen müssen.

Nach Altersgruppe

Gaming-Scams

Die häufigsten Betrugsmaschen richten sich an junge Gamer. So erkennst du sie — und so schützt du dein Kind.

Roblox

"Gratis Robux durch externen Link"

Kinder werden auf gefälschte Seiten gelockt, die kostenlose Robux versprechen. Dort werden Login-Daten oder persönliche Informationen abgegriffen.

Eltern-Tipps:

  • 2FA aktivieren
  • In-App-Käufe sperren
  • Kind informieren: Echte Robux gibt es nur im offiziellen Store

Fortnite

"Gratis V-Bucks gegen Login-Daten"

Betrüger bieten V-Bucks im Tausch gegen Epic-Games-Login an. Account wird übernommen, Zahlungsdaten missbraucht.

Eltern-Tipps:

  • V-Bucks gibt es ausschliesslich im Epic Games Store
  • Nie auf Drittanbieter-Seiten
  • 2FA aktivieren

EA FC

"Billige Coins auf Drittanbieter-Seiten"

Günstige Coins von externen Anbietern führen oft zu Account-Bans. Häufig steckt Kreditkartenbetrug dahinter.

Eltern-Tipps:

  • Account-Ban-Risiko erklären
  • Zahlungsmethoden im EA-Account einschränken
  • Nur offizielle Quellen nutzen

Social Media Scams

Instagram, TikTok, Snapchat — auf jeder Plattform lauern eigene Gefahren. Hier die wichtigsten.

Instagram

Fake-Follower-Angebote, gefälschte Gewinnspiele, Phishing über DMs. Datenschutz-Einstellungen regelmässig prüfen.

TikTok

Gefälschte Challenges, Links in Bio-Beschreibungen, Investment-Scams. Privates Konto aktivieren, Kommentare einschränken.

Snapchat

Fake-Accounts, Erpressung mit Screenshots, Standort-Tracking. Snap Map deaktivieren, keine Fremden als Freunde hinzufügen.

Grundschule (6–11 Jahre)

  • • Geräte laden nachts in der Küche — nicht im Kinderzimmer
  • • Klare Regeln: Welche Apps sind erlaubt? Wie lange?
  • • Kindgerechte Suchmaschinen verwenden (z.B. fragFINN)
  • • Gemeinsam erste Schritte online machen
  • • Offene Gespräche statt Verbote — frag dein Kind, was es online macht

Mittelstufe (12–14 Jahre)

  • • Datenschutz-Einstellungen gemeinsam einrichten
  • • In-App-Käufe deaktivieren oder mit Passwort sichern
  • • Über Gruppendruck und Fake-Profile sprechen
  • • Keine persönlichen Daten in öffentlichen Profilen
  • • Verdächtige Nachrichten gemeinsam besprechen

Teenager (15–17 Jahre)

  • • Identitätsschutz: Keine Ausweiskopien versenden
  • • Vorsicht bei Online-Shopping: Fake-Shops erkennen
  • • Sextortion-Risiken besprechen — ohne Schuldzuweisung
  • • Erste eigene Konten: Sichere Passwörter, 2FA überall
  • • Investment-Scams auf Social Media erkennen

Elterliche Kontrollen einrichten

Allgemein: Geräte laden nachts in der Küche — nicht im Kinderzimmer. Offene Gespräche statt Verbote: Frag dein Kind regelmässig, was es online erlebt.

Mein Kind wurde kontaktiert — was jetzt?

  1. 1. Ruhe bewahren. Keine Schuldzuweisungen. Dein Kind braucht Unterstützung.
  2. 2. Screenshots machen. Alle Nachrichten, Profile und Links dokumentieren, bevor etwas gelöscht wird.
  3. 3. Kontakt blockieren. Den Absender auf der jeweiligen Plattform blockieren und melden.
  4. 4. Passwörter ändern. Falls Login-Daten weitergegeben wurden: Sofort alle betroffenen Accounts sichern.
  5. 5. Bei der Polizei melden. Bei Erpressung, Drohungen oder finanziellen Verlusten: Anzeige erstatten.
Glatzi - Prävention gegen Betrug